Buschhof_Schröder

Buschhof Schröder

Mein Vater hatte keinen Bock zu melken

Das war Christophs Antwort auf die Frage, wie er denn zur Viehzucht mit Angus-Rindern gekommen sei.

Christophs Großonkel war damals daran beteiligt Angus für die Viehzucht nach Deutschland zu bringen und da dies Christophs Vater ermöglichte öfter Tischtennis zu spielen, stellte er den Buschhof von Milchvieh auf Rindermast um.

Das war auch gut für seinen Großonkel, der in Rotenburg das Restaurant „Zum schwarzen Ochsen“ betrieb, an dem dann konsequenterweise ein Angus-Kopf prangte..

Christoph übernahm den Betrieb als Zweitgeborener: Sein älterer Bruder wollte sowieso Zimmermann werden und Christoph hatte Lust auf Landwirtschaft.

Wichtig ist ihm dabei regionales Wirtschaften:

Das Futter baut er fast komplett auf dem eigenen Hof an. Nur Rapsschrot und Mineralien werden noch zugesetzt, wobei er Wert darauf legt, dass der Raps gentechnikfrei ist.

Der Vertrieb erfolgt zu ca einem Drittel regional:

Der eine Teil wird über Schlachterei Hollmann in Rotenburg und Scheessel verkauft – einfach mal nach Angusfleisch fragen, das ist dann vom Buschhof.

Den anderen Teil verkauft Christoph direkt im Rahmen von Hofverkäufen und über einen SB-Automaten in der Knickchaussee 1.

Das besondere am Automaten ist, dass das Fleisch nicht tiefgekühlt, sondern als gekühltes Frischfleisch verkauft wird.

Christoph hat damit zwar mehr Aufwand als mit dem Vertrieb über den Schlachthof, aber er sagt, dass sei es ihm wert, weil er dadurch regionale Kreisläufe stärkt und durch den Kundenkontakt Rückmeldungen zur Qualität des Fleisches bekommt.

Von mir hat er jedenfalls die Rückmeldung bekommen, dass es ausgesprochen zart und feinaromatisch ist.

Vielen Dank für deinen Einsatz, Christoph!